Mädchengruppe

Hilfen nach §34, §35a, §41 SGB VIII

Zielgruppe:

Mädchen und junge Frauen ab 13 Jahren mit Entwicklungsstörungen und belastenden Lebenserfahrungen wie z.B:

  • Beziehungsschwierigkeiten aufgrund emotionaler und
    sozialer Störungen
  • Beginnende Dissozialität und Delinquenz
  • Erfahrungen mit Gewalt und Misshandlung
  • Erleben sexueller Gewalt

 

Mädchen und junge Frauen aus dem islamischen Kulturkreis, die ihre Familien verlassen müssen oder verlassen haben, wie z.B. bei:

  • Psychosozialen Problemen in der Familie in Verbindung
    mit massiven Freiheitseinschränkungen
  • Misshandlung und Gewalterfahrung in der Familie
  • Drohende Zwangsverheiratung
  • Androhung der erzwungenen Rückführung in das
    Herkunftsland
  • Verbot von Schulbesuch und Berufsausbildung

 

Ziel der Betreuung:

  • Erreichen altersgemäßer Selbständigkeit
  • Identitätsfindung sowie Entwicklung und Umsetzung
    von Lebensperspektiven
  • Schulische und berufliche Qualifizierung
  • Identitätsbildung als Vorbereitung auf ein Leben in
    zwei Kulturen
  • Vermittlung von Schutz und Sicherheit im Rahmen
    anonymer Unterbringung

 

Arbeitsschwerpunkte der Betreuung:

  • Sozialpädagogische Betreuung im gruppenpädagogischen
    Kontext
  • Strukturierung des Alltages
  • Aufbau und Erhalt tragfähiger Beziehungen
  • Förderung und Stärkung vorhandener Ressourcen
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Elternarbeit

 

Binnendifferenzierung:

  • Wohngruppe
  • Trainingswohnung
  • Außenwohnung

 

Informationen für die Zielgruppe: www.mädchengruppe.de

 

Kontakt

 

Ansprechpartnerin Mädchengruppe

Cornelia Kraft
Erzieherin


 

E-Mail:
maedchengruppe@
haus-am-kirschberg.de


Telefon: 06641 - 96 75-20

Aufnahmeverfahren

Aufnahmeverfahren Mädchengruppe

  1. Erste, meist telefonische Kontaktaufnahme mit Situationsbeschreibung und Informationsaustausch

  2. Übersendung vorhandener Berichte

  3. Vorstellungsgespräch im Haus am Kirschberg zum Kennenlernen der Einrichtung und ihres Angebotes und zur Auftragsklärung. Teilnehmer: Jugendliche und ihre Personen-sorgeberechtigten, Vertreter des Jugendamtes, MitarbeiterIn des angefragten Betreuungsbeeiches, Mitglied des Leitungsteams

  4. Die Aufnahme erfolgt, wenn die Jugendliche ihre Bereitschaft zum Mitwirken an der Maßnahme signalisiert hat, ein sinnvolles Hilfedesign erarbeitet werden kann und seitens des Jugendamtes und der Einrichtung Übereinstimmung erzielt wurde. Im Fall einer Inobhutnahme könnenTeile des Aufnahmeverfahrens entfallen und die Jugendliche direkt nach dem Vorstellungsgespräch in der Einrichtung bleiben.