Pädagogisch-Therapeutische Intensivgruppe

Hilfen nach §35a, §34, §41 SGB VIII

 

Zielgruppe:

  • Mädchen und junge Frauen, die nach abgeschlossener klinischer Kinder-und jugendpsychiatrischer Behandlung einer geeigneten pädagogisch-therapeutischen Anschlussunterbringung und fachärztlichen Begleitung bedürfen
  • Mädchen und junge Frauen, die aufgrund einer besonderen
    Problematik eine intensive pädagogische und therapeutische Betreuung benötigen

 

Indikationen psychischer Erkrankungen
und Störungen:

  • Essstörungen
  • Angst und Zwangssyndrome
  • Folgen belasteter intrafamiliärer Beziehungen
  • Folgen sexueller Gewalt
  • Depressives Syndrom
  • Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten
  • und weitere Kinder und jugendpsychiatrische Störungen

 

Ziel der Betreuung:

  • Erreichen altersgemäßer Selbständigkeit
  • Aufbau individueller Lebensperspektiven
  • Krankheitseinsicht und konstruktiver Umgang
    mit der Erkrankung
  • Schulische und berufliche Qualifizierung

 

Arbeitsschwerpunkte der Betreuung:

  • Intensive sozialpädagogische Betreuung im Kontext
    gruppen-,erlebnis -und heilpädagogischer Elemente
  • Dialektisch-Behaviorale-Therapie (DBT)
  • Psychotherapie
  • Psychoeducation
  • Einzel- und Kleingruppenunterricht
  • Arbeitspädagogische Projekte
  • Elternarbeit

 

Binnendifferenzierung:

  • Wohngruppe
  • Trainingswohnung
  • Außenwohnung

 

Informationen für die Zielgruppe: www.mädchenhilfe.de

 

Kontakt

 

Ansprechpartner PTI

Stefanie Diehl
Erzieherin

 


 

 

 

 



 

Victoria Link
B.A. Soziale Arbeit

 


 

 

 

 



E-Mail: pti@haus-am-kirschberg.de

Telefon: 06641 - 6 28 23
Telefax: 06641
- 64 05 39

Aufnahmeverfahren

Aufnahmeverfahren Pädagogisch-Therapeutische Intensivgruppe

  1. Erste, meist telefonische Kontaktaufnahme mit Situationsbeschreibung und Informationsaustausch

  2. Übersendung vorhandener Berichte

  3. Vorstellungsgespräch im Haus am Kirschberg zum Kennenlernen der Einrichtung und ihres Angebotes und zur Auftragsklärung. Teilnehmer: Jugendliche und ihre Personen-sorgeberechtigten, Vertreter des Jugendamtes, MitarbeiterIn des angefragten Betreuungsbeeiches, Mitglied des Leitungsteams

  4. Die Aufnahme erfolgt, wenn die Jugendliche ihre Bereitschaft zum Mitwirken an der Maßnahme signalisiert hat, ein sinnvolles Hilfedesign erarbeitet werden kann und seitens des Jugendamtes und der Einrichtung Übereinstimmung erzielt wurde. Im Fall einer Inobhutnahme könnenTeile des Aufnahmeverfahrens entfallen und die Jugendliche direkt nach dem Vorstellungsgespräch in der Einrichtung bleiben.